Liedgut

Das Neusser Heimatlied "Dort wo die Erft den Rhein begrüßt" als Klingelton für dein Handy. Einfach downloaden und per Kabel, Infrarot oder Bluetooth vom PC auf dein Handy spielen.

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Prost Liebe Jungens

pakt de Jläser in de Pööt

un dann wööd dat Leed jesonge

von de Kermesziet.

Op et Kermes kalt op wärm ist

Sonndahs Morjen's frö !

Fiere mer ons Nüsser Kermes

voller Harmonie.

Prost……

 

 

Auf, Auf! Ihr Neusser Bürger all!

 

  1.  Auf, Auf! Ihr Neusser Bürger all!

Das Schützenfest rückt an.

Allsamstäglich zum Festsaal wall’

ein jeder, Mann für Mann.

Das alte vaterstädt’sche Fest

es kann nicht untergehn,

solange Sankt Quirinus fest

auf seinem Turm wir stehen!      

 

Hurra hoch, hört ihr nicht

                        der Fanfaren hellen Klang?!

                        Hurra hoch, fröhlich klingt

                        Neusser Schützen lauter Sang.

                        Hurra hoch, Schützenfest

                        hier in unserer Stadt dies Jahr,

                        hurra hoch, wird brillant,

                        das ist männiglich schon klar!

 

  1.   Solang noch jeder freien Will’

und Meinung haben darf,

sein’ Pflicht als Bürger treu erfüllt,

nicht schiesset allzuscharf:

So lang bleibt unser Schützenfest

Das schönst’ am deutschen Rhein.

Drum soll auch unser Lebensrest

ihm ganz geweihet sein!

 

Hurra hoch, hört ihr nicht

                        der Fanfaren hellen Klang?!

                        Hurra hoch, fröhlich klingt

                        Neusser Schützen lauter Sang.

                        Hurra hoch, Schützenfest

                        hier in unserer Stadt dies Jahr,

                        hurra hoch, wird brillant,

                        das ist männiglich schon klar!


 

Dat schönste op der Welt

 

  1.   Dat Schötzenfeß, dat rötsch eran.

Hurra, die Kermes kömmt!

Möm Fenger kammer röhre dran,

dröm wödd d’r Baß jestemmt.

Möt Trommel, Flöte trecke ald

de Schötze över Land.

On freue deht sech jong und alt,

dat Kermes bahl mer hant.

 

                        Jo, dat schönnste op der Welt,

                        dat es die Kermesziet.

                        Solang ne Knoop an de Box noch hält,

                        wödd Schötzefeß jefiet!

 

  1.   Dä Jrenadeer, dät putz sinn Flent

on maat vom Ross se reen,

dat, wenn hä an et Scheete könnt,

se flüg net kooz on kleen.

On es von Holz och dat Jewehr,

dat maat ons net Verdroß,

et es dann och net halv so schwer,

jeht net von selver loß!

 

                        Jo, dat schönnste op der Welt,

                        dat es die Kermesziet.

                        Solang ne Knoop an de Box noch hält,

                        wödd Schötzefeß jefiet!

 

 Das Neußer Fest

 

  1.  In altersgrauer Vorzeit schon

ein Schützenfest hier war.

Doch heute ist’s der Feste Kron’

in seiner Art - und rar!

Ein echter Neusser, wie wir all’

Niemals sein Fest verlässt.

Drum tausendstimmig es erschall’:

Ein Hoch dem Neusser Fest!

                  Und jeder Nachbar muß gestehen

                  und stimmt von Herzen mit uns ein:

                  dass nirgendwo ein Fest zu sehen.

                  Wie hier zu neuss, zu Neuss am Rhein!

 

  1.   Sankt Quirin hat das Fest bewacht

manch Zentenarium,

und manchmal wohl bei sich gedacht:

das machen die nicht dumm.

Denn Reich und Arm, ob alt, ob jung,

sie stehen in einem Glied.

Einmütig die Begeisterung,

aus einem Klang das Lied:

                  Und jeder Nachbar muß gestehen

                  und stimmt von Herzen mit uns ein:

                  dass nirgendwo ein Fest zu sehen.

                  Wie hier zu neuss, zu Neuss am Rhein!

 

  1.   Die Passiven stehen freundlich an.

Sie liefern uns dazu,

was auf der Neusser Bauernbahn

tagtäglich gibt die Kuh.

Drum haltet die Passiven hoch.

Doch die Passivas scheut.

Dann blühet lange Jahre noch

Das Schützenfest wie heut’!

                  Und jeder Nachbar muß gestehen

                  und stimmt von Herzen mit uns ein:

                  dass nirgendwo ein Fest zu sehen.

                  Wie hier zu neuss, zu Neuss am Rhein!

 

 Des Neussers Freud und Lust

  1.   Wenn die Ernte ist vorüber,

rauh der Wind durch Stoppeln fährt,

wenn die Tage immer trüber

und die Schwalb nach Süden kehrt:

                        Jauchzend schallt’s dann in der Rund’,

                        jauchzend hallt’s von Mund zu Mund:

                        Kirmes, Kirmes, du des Neussers Freud und Lust,

                        Kirmes, Kirmes, du des Neussers Freud und Lust

                        Freud und Lust!

 

  1.   Horch! Es tönen Jubellieder,

Trommeln rasseln durch die Straß’,

und Musik erklinget wieder,

Klarinett und Flöt und Baß.

                        Jauchzend schallt’s …..

 

  1.   Steht im Winde Fahnen flattern

Waffen glänzen in der Sonn’.

Wenn die Büchsen lustig knattern,

schwellt des Neussers Herz vor Wonn’.

                        Jauchzend schallt’s …..

 

  1.   Auf der Wiese, welches Leben!

Bunt bewimpelt jedes Zelt,

und der Schützen einzig Streben,

dass der letzte Splitter fällt.

                        Jauchzend schallt’s …..

 

  1.   In den Straßen steht die Menge

Fröhlich wogen auf und ab.

Und der Glocken hehre Klänge

Hallen hoch vom Turm herab.

                        Jauchzend schallt’s …..

 

  1.   Sind die Kirmestag’ vorüber,

ist der Freude Rausch vorbei,

wenn wir Alltagsmenschen wieder,

bleibt uns Erinn’rung treu!

                        Jauchzend schallt’s dann in der Rund’,

                        jauchzend hallt’s von Mund zu Mund:

                        Kirmes, Kirmes, du des Neussers Freud und Lust,

                        Kirmes, Kirmes, du des Neussers Freud und Lust

                        Freud und Lust!

 

Lied der Grenadiere

 

  1.   Wo Sankt Quirin om Mönstertohn

als Kregsheld stolz du sühs,

för rich on ärm als Stadtpatron,

do es min Heimat Nüss.

Do wödd e Schötzefeß jefiet

wie nörjens en d’r Welt.

:,:Möt Flöt on Trommel trick d’r Zog

nom Rennplatz en et Zelt :,:

            Janz an der Spetz süht mer mascheere

            en Reih on Jlied, on Zog an Zog,

            dat send die Nüsser Jrenadeere!

            Hurra Zog Zog! Hurra Zog Zog!

 

  1.   Wenn samstags meddäs ald om fönf

die Tambors schlage loss,

dann hält mer he ne Jrenadeer

möt zwanzig Päd net faß.

Wäm ovends dann bem Fackelzog

om hell erleude Maat

:,: et Hätz ke bitzke hüjer schlät :,:

es net von Nüsser Aat.

            Janz an der Spetz ….

 

  1.   Et sonndäs dann en allem Dau

wödd sech janz staats jemaat.

Off möt de Frau, off ohne Frau,

dat setz ald akkurat.

Dä Leutnant mustert Mann för Mann,

Et jeht d’r Maat erop.

:,: Dann wödd, wi’et kenne besser kann,

Parademarsch jeklopp. :,:

            Janz an der Spetz ….

 

  1.   On jeht ne Nüsser en de Fremb,

däm sag net lang adschüß.

Bevör jewäßelt hä sie Hemb,

es hä ald weer en Nüss.

Hä denk an Nüss be Dag on Neit,

denk an die Kermesziet,

:,: on ohne öm doch klappt et schleit,

dröm löpp hä netz e wiet! :,:

            Hä mott jo an de Spetz mascheere

            en Reih on Jlied, en sinnem Zog.

            Dat send die echte Jrenadeere,

            Hurra Zog Zog! Hurra Zog Zog!

 

Neuss

  1.   Mächtig vor des Landes Blicken,

ragend über Feld und Strom,

zwischen Mühlen und Fabriken

funkelt Sankt Quirini Dom.

Drüben dröhnt der Lärm der Schmieden,

hüben lacht gesegnet Land.

Korn und Kohle, sonst geschieden,

faßt die Stadt in eine Hand.

 

  1.   Einst in Rheinland Schicksalsstunde

hielst du fest den Schild vors Land,

dran der Herzog der Burgunde

sich die Hörner abgerannt.

Die seit Römern und Normannen

hundert fremde Heere sah.

Alle mussten sie hindannen.

Tapfre Stadt, du stehst noch da.

 

  1.   Teure Stadt! Laß dir nie rauben

deiner Freiheit stolzes Blut,

      Heimattreue, Väterglauben,

deiner Freude hohes Gut!

Du sollst uns als Hüter finden,

die wir in dein Herz geschaut,

daß noch ferne Zeiten künden,

was der Väter Kraft gebaut!


 

Altes, liebes Neuss

  1.   An des Rheines grünem Strande,

dort, wo Erft und Nordkanal,

„Nävejrav on wärme Pöllche“

sich verein’gen allzumal:

Liegt Novesium, reich an Jahren,

reich an Ruhm und Ehrenpreis.

:,: Manchen Sturm hat es erfahren,

unser altes, liebes Neuss! :,:

 

  1.   Auf des hohen Münsters Turme,

dort, wo manches Lüftchen weht,

mit der Fahne in der Rechten

Sankt Quirinus treulich steht.

On en Juffer, die am lure,

weil se kenne krieje kann

:,: jeht solang Quirinus schure,

bös se endlich hät ne Mann :,:

 

  1.   Gar nicht weit von dieser Stätte

liegt ein großer, tiefer Platz.

Daraus holte einst vor Jahren

Fräulein „Bella“ manchen Ditz.

On d’r Storch hatt’ Jronk ze klage:

Hei en Nüss bön ech nix nötz,

:,: denn die Nüsser hant de Blage

Be sec hem Quirinespötzt :,:

 

  1.   Vieles Leid hast du erlitten,

unsre alte, gute Stadt.

Zwischen Not und Tod und Trümmern

Schrieb die Zeit manch traurig Blatt.

Jo, so völl eene ham-mer verlore,

mar dat eene net: d’r Mot!

:,: Dröm ons Nüss es neujebore, -

Kenger, alles wödd weer jot! :,:

 

Erftlied

  1.   Mag der Römer stolz den Tiber,

Wien die Donau nennen sein,

unserm Neuss die Erft ist lieber,

seit es schnöd verließ der Rhein.

Jo, däm Nüsser es de Erf

bös zom Dod ent Hätz jekerv,

of en Afrika hä walz,

of hä Speck en Jrönland salz.

            Lebe hoch, lebe hoch,

            lebe hoch, lebe hoch,

            uns’re Erft, sie lebe hoch!

 

  1.   Als ein Kind der Eifler Höhen,

wo’s Vulkan einst trieb so bunt,

muß auf ihrem Lauf sie drehen

manches Rad im kühlen Grund.

Flüß se dörch de Jilbach her,

maat se do de Knolle schwer,

dat die Bure do ze Hus

send berühmb on fein erus.

            Lebe hoch….

 

  1.   Gern mag Neuss den Yankees gönnen

ihren Niagarafall.

Auf den Sturz wird’s weisen können

Seiner Erft am Paschewall.

Weld schät sie de Trommelöt,

doll dat Rusche sech ahnhöt,

all dat Wasser es wie Speu,

wä et süht, de wödd bahl fleu.

            Lebe hoch….

 

  1.   So sie fließt dahin bald sachte,

bald sie wild vorüber braust.

Drum sie, Wanderer, nicht verachte,

wenn zuerst die Erft du schaust.

Denk, so mänsche es ne Krott

Von Jestalt on hätt mie fott

als ne överlange Därm,

däm de Krott kohm recht zom Ärm.

            Lebe hoch

 

Nüsser Röskes

  1.   E Weet, von Krur on Erft jedöv,

hält jode Nüsser Aat.

Wo Krur on Erft zesahme jonnt,

do litt de Rosejad.

On wenn e Weet spazeere jeht

do en de Jade renn,

:,: ech jiöv d’r jrötzte Knüver hät

op eemol jode Senn :,:

 

  1.   Et blöhe Johr för Johr em Jad

voll Röskes wiß on rot.

Dat alde Nüss trick Weeter sech,

die send wie Melk on Blot.

On wä bös hütt si Hätz geschötz

on mennt, dat wör net schad,

:,: de hät noch nie e Weet jebütz

em Nüsser Rosejad :,:

 

  1.   Et Röske sticht möt spetzem Penn

dech ekleg en de Häng.

Die Nüsser Weeter, jong on alt,

hannt Hoore op de Zäng.

Doch wemmer sech och petsche kann

bem Röske on dem Weet,

:,: du Nüsser Jong, wat litt dodrahn,

du häß jo och din Freund :,:

 

  1.   Ehr Jonge vom Quirinespötz,

halt faß am Rosejad!

Ehr fengt doch nörjens en d’r Welt

e Röske so apaat.

So lang en Nüss an alder Muhr

die Röskes waaße neu,

:,: so lang wödd öch de Ziet net suhr

em schöne Monat Mai :,:

Archiv

 

Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt…

  1.   Als ich noch ein kleiner Junge war,

sagte Mutti einst zu mir:

Schau dir uns’re schöne Stadt mal an,

und dann merke dir,

schöner kann’s woanders auch nicht sein,

zieht es dich in fremde Land,

einmal treibt das Heimweh dich doch heim,

und du hast erkannt:

 

Refrain:

            Dort, wo die Erft den Rhein begrüßt,

            einst meine Wiege stand.

            Wo stolz Quirin den Himmel misst,

            da ist mein Heimatland.

            Ich grüße dich, Novesia,

mit Herz und frohem Sinn,

            :,: und singe dir ein Gloria,

weil ich ein Neusser bin :,:

 

  1.   Römer zogen einst durch unser Land,

bauten eine schöne Stadt,

die auch heute noch zu junger Zeit,

einen Namen hat.

Stolz und groß ist die Vergangenheit,

die aus deinen Mauern spricht,

Gott beschütze dich für alle Zeit,

dich vergeß ich nicht.

 

Refrain.

 

  1.   Heimatstadt, du mein Novesia,

du liegst mir doch nur im Sinn.

Treu sein will ich dir ein Leben lang,

wo ich immer bin.

Grüßt von weitem dann das Obertor,

      und ich seh mein Elternhaus,

sing vor Freude ich ein Lied dir vor

in die Welt hinaus:

 

Refrain.

 

Freut euch des Lebens

 Freut euch des Lebens,

weil noch das Lämpchen glüht,

pflücket die Rose,

eh’ sie verblüht.

 

  1.   Mann schafft so gern sich Sorg und Müh,

sucht Dornen auf und findet sie,

und lässt das Veilchen unbemerkt,

das uns am Wege blüht.

 

Freut euch des Lebens …

 

  1.   Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt,

und laut der Donner ob uns brüllt,

so lacht am Abend nach dem Sturm

die Sonne uns so schön.

 

Freut euch des Lebens …

 

  1.   Wer Neid und Missgunst sorgsam flieht

und Gnügsamkeit im Gärtchen zieht,

dem schießt sie schnell zum Bäumchen auf,

das goldene Früchte trägt.

 

Freut euch des Lebens …

 

  1.   Wer Redlichkeit und Treue übt

Und gern dem ärmeren Bruder gibt,

bei dem baut sich Zufriedenheit

so gern ihr Hüttchen an.

 

Freut euch des Lebens …

 

  1.   Sie ist des Lebens schönstes Band:

Schlagt, Brüder, traulich Hand in Hand!

So wallt man froh, so wallt man leicht

Ins bessere Vaterland.

 

Freut euch des Lebens,

weil noch das Lämpchen glüht,

pflücket die Rose,

eh’ sie verblüht.

 

Jäger Annemarie

  1.   Annemarie, mer senge hütt e Leed,

Annemarie, dat freiweg möt ons jeht.

:,: On wä dat well verstonn,

dä mott treu zo ons stonn.

Annemarie, eins, zwei, drei,

du bös derbei! :,:

 

  1.   Annemarie, woröm es dat so schön?

Annemarie, ne Jäjer wiß on jrön.

:,: Ne Jäjer es die Jlöck,

do schlägt et Hätzke flöck.

Annemarie, Nüsser Welt,

du bös jescheit! :,:

 

  1.   Annemarie, de jrötzde Freud es doch,

Annemarie, ne stramme Jäjerzog.

:,: Komm op dä Jäjerball

Möt sinnem Kermeskall.

Annemarie, juppheidi,

danz wie noch nie! .;.

 

  1.   Annemarie, du meuts e Bützke hann.

Annemarie, dröm bütz dä Höhnesmann

:,: ens däftig ob sinn Schnüß,

so wie mer bütz ein Nüss.

Annemarie, Nüsser Aat

Schmeck jo wie Taat! :,:

 

  1.   Annemarie, et jöv wahl op d’r Welt,

Annemarie, mänch Plaatz, die dech jefällt.

:,: Doch jett wie Nüss am Rhing

em Kermessonnesching,

Annemarie, Annemarie

fengs du net mie!:,: