Zugchronik

3.9.1948 21.30

Teile des Grenadierzugs „Mer fenge net heem“ und neuhinzugekommene Interessenten gründen den Grenadierzug „Liebe Jungens“. Als Ziele des Zuges werden die Teilnahme am Schützenfest, Heimat- und Brauchtumspflege, Freude, Frohsinn und Geselligkeit festgelegt. Die Chargierten sind Hermann-Josef „Bubba“ Rauen (OLt) †, Heinz Wyrich (Lt) †, Hubert Lenné (Fw) †.

1949

Die „Lieben Jungens“ bauen ihre erste Fackel auf dem Gelände der Firma Götzen auf der Furth, Thema: Bonner Grundgesetz – Pantoffelhelden. Beim Richtfest wird das erste Starkbier nach dem Krieg ausgeschenkt, das noch in einer Kanne geholt werden musste. Resultat: voraussehbar. Die Jungens ziehen mit 11 Teilnehmern über den Markt.

August 1951

Zwei Wochen vor dem Schützenfest haben die LiebeJungens noch keinen Zugkönig. Da Schusswaffen durch die Militärregierung verboten sind, wird der erste König, Gerd I., in einer Gastwirtschaft in Büttgen ausgekegelt. Die „Schnellkrönung“ erfolgt am 18.8. „Im Dom“. Die Krönungen des Zuges werden in den 50ern fast ausnahmslos im Haus Niedertor gefeiert, gelegentlich Im Dom oder im Haus Waldesruh (Stadtwald).

2.11.1951

Nach „stürmisch verlaufender Debatte“ in der Generalversammlung kommt es zu einem Führungswechsel. Neuer Oberleutnant wird Hubert Lenné, Willi Schildberg rückt zum Feldwebel auf.

1952

Die Herrenpartie (auch Herrentour genannt) nach Briedel/Mosel gestaltet sich ganz im Stil der wilden Fünfziger. Die Zugchronik berichtet, dass ein Nichtzugmitglied in der Nacht mit einer Gaspistole das ganze Hotel „rebellig“ macht. Die Polizei wird gerufen, kommt aber nicht. Der alkoholisierte Übeltäter füllt seinen Wagen mit Baumstämmen und übernachtet außerhalb. Am nächsten Tag schlägt die Kühlerhaube des Opel während der Fahrt hoch und muss mit Draht befestigt werden. Ehemalige Schwarzmarktkontakte sichern den Jungens manche Gratisweinprobe.

Das Thema der zweiten Fackel ist der „Eingemeindungskampf zwischen Düsseldorf und Neuss“: OB Frings als Dompteur, der dem Düsseldorfer Löwen eins „op de Schnut“ gibt. Pikanterweise wurde die Fackel im Düsseldorfer Hafengelände gebaut.

1953

Auf der Herrenpartie nach Brakel/Höxter im Mai zeigt Lt. Wyrich („De spetze Greffel“) einem 2-Zentner Tankwart, was sonst nur Köbesse können: Ein Bier in einem Schluck und gewinnt damit eine Bierrunde.

Die dritte Fackel wird gebaut „Rathausturm als Fernsehfunk“. Leider gießt es beim Umzug in Strömen.

1954/1955

Die Herrenpartie nach Hattenheim/Rheingau verläuft anscheinend ruhig – man hat sich offensichtlich an den Zugnamen erinnert. Auf der nachfolgenden Tour nach Bonn und Linz zeigen sich die Jungens als gute Staatsbürger: das Bundeshaus wird besichtigt. Keine weiteren Vorkommnisse.

Der diesjährige König wird im – inzwischen abgerissenen – Pfauenhof im Hammfeld geschossen.

1960

Ein tragisches Jahr. Gegen Ende des Fackelzugs auf dem Markt bricht Oberst Josef Tilmes zusammen und stirbt nach wenigen Minuten. Am Sonntag fängt es zu Beginn der Parade derart stark zu regnen an, dass sie abgesagt wird – das erste Mal seit 70 Jahren.

1961

Karl-Heinz Segmüller, ein Lieber Junge der ersten Stunde, stirbt im Alter von 32 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

1962

OLt Lenné zeigt seinem Zug, was er unter Demokratie versteht: man debattiert lange über das Ziel der nächsten Herrenpartie (Mosel, Rhein oder Ahr?) und kann sich nicht einigen. Hubert beendet diese Diskussion mit dem Satz: „Et jeht no Unkel, esch hann ald alles bestellt.“

1963

Wieder ein schwerer Verlust für den Zug. Ganz unerwartet stirbt Max „Mecki“ Gummersbach - wie K.-H. Segmüller Gründungsmitglied – und Chronist des Zuges wenige Tage vor Kirmes im Alter von 34 Jahren. Der Zug entschließt sich, Kirmes nicht zu ziehen – eine Entscheidung, die man noch Jahre später bereut. So fehl am Platz habe man sich Kirmes noch nie gefühlt.

1964

Mit Hans-Hubert Dymeks Eintritt bleibt der Zug für die nächsten 10 Jahre unverändert.

1966

Die Suche nach Schießständen für das Königsvogelschießen gestaltet sich schwierig. Bisher hatte man im Pfauenhof oder auf der Furth geschossen. Hans und Fritz, „Schwäger und eifrige Grenadiere“, werden ausgesandt, einen Schießstand zu finden. Natürlich stärkt man sich jeweils mit einem kühlen Getränk. Gerüchte, man habe um Gaststätten, bei denen eine Vogelstange zu sehen gewesen wäre, einen Bogen gemacht, um die Suche zu verlängern, sind haltlos. Letztenendes baut der Zug einen provisorischen Schießstand auf Theos Geflügelfarm auf. Auch in den Folgejahren schießt man hier öfter.

Anders als heute war es auch Nichtzugmitgliedern möglich, Ritter zu werden.

1968

Die Zugchronik berichtet: „1968 reißt bei Zugversammlungen eine Unsitte ein. Man bestellt häufiger Flugbenzin.“ Diese Unsitte hat sich bis in unsere Tage – allerdings in symbolischer Form – retten können. Flugbenzin (Himbeergeist) wird nur noch vor dem Fackelzug ausgeschenkt.

OLt Hubert Lenné wird Zugkönig und stiftet den von allen Jungens getragenen Zugorden.

Die 70er

Ab Mitte der Siebziger kommen die Liebe Jungens in die Jahre. Es häufen sich die 50. Geburtstage und die Silberhochzeiten.

1973

Die ersten Zugmitglieder werden mit dem Silberkranz für 25jährige Teilnahme geehrt. Der Zug feiert sein 25jähriges Bestehen, sieben Mitbegründer marschieren noch mit.

1974

Plötzlich und unerwartet stirbt Lt Heinz Wyrich im Alter von 46 Jahren. Die Lücke lässt sich so schnell nicht schließen. Erst 1976 geht Gerd Kallen als neuer Leutnant über den Markt.

1975

Unser lieber Fritz wird Korpssieger der Grenadiere in der A-Klasse.

1976

Theo Brey, der einzige Passive im Zug, verstirbt im Alter von 63 Jahren.

1978

Der Zug feiert sein 30-jähriges Bestehen im Café Zimmermann in Selikum. Der Segmüller-Pokal wird von Familie Segmüller gestiftet. Am 11. November feiern die „Liebe Jungens 1948“ und der Jägerzug „Jägerslust 1948“ gemeinsam ihr 30-jähriges Bestehen in der Bürgergesellschaft.

Der Zug bemüht sich um Nachwuchs. Mit der Ballotierung von Ralph Dymek hält die 2. Generation Einzug in die Reihen der Liebe Jungens. In den nächsten Jahren folgen Michael Schildberg und Herbert Gilges.

1981

Bei Beginn des KKV-Balls in der Bürgergesellschaft sitzt bereits ein „fremdes“ Paar am Tisch der Liebe Jungens. Schnell kommt man ins Gespräch, an dessen Ende die Dame dem Zug 50 l Bier verspricht, falls dieser ihren Mann „aktivieren“ könnte. Am nächsten Morgen steht dieser einkleidungswillig auf dem Hamtorwall – vom Zug keine Spur. Nach ein paar Telefonaten erinnert man sich und organisiert stante pede eine Uniform. Die lieben Mädchen überreichen dem Neuen lachsfarbene Rosen. Kommentar des Chronisten: „Han mer noch nie jekritt!“ Der Neue ist unser späterer Oberleutnant Theo Pothen.

1983

Ralph Dymek wird Korpssieger beim Korpsschießen. Der Bauernpokal (der Schwarze Peter unter den Pokalen) wird erstmals urkundlich erwähnt und hat uns seither nicht mehr verlassen. Hans Koppenburg wird bester Luftgewehrschütze beim Korpsschießen.

1984

Der Zug schafft neue Handfackeln für den Fackelzug an: Planung und Durchführung: Herbert, Fritz und Hubert. Die Fackeln sind sehr solide und sie zu tragen ersetzt 2 Stunden Hanteltraining. Fritz wird bester Einzelschütze in der B-Klasse

1986

Karl Paukstadt, Gründungsmitglied, stirbt nach längerer Krankheit. Der Zug hat seit 1978 sechs neue Grenadiere aufgenommen. Oberleutnant Lenné ermahnt den Zug weiterhin zur Mitgliederwerbung.

1988

Das 40-jährge Jubiläum.

1990

Eine Ära geht zu Ende: nach über 40 Jahren scheidet OLt Hubert Lenné aus dem aktiven Dienst aus. Gerd Kallen hatte bereits seit 1989 den Zug geführt. Die Wahl eines neuen Oberleutnants steht an.

1991

Theo Pothen wird einstimmig zum neuen Oberleutnant gewählt („ein Mann, der über einen gesunden trockenen Humor verfügt“). Ralph Dymek wird Leutnant und Gerd tritt in die Reihen der „Schwarzen“ zurück.

1992

Joseph Loosen, langjähriges Zugmitglied, verstirbt.

1993

Auch in diesem Jahr geht eine Ära zu Ende – aber eher unbemerkt. Nach 30 Jahren gibt Max Gilges das Amt des Chronisten ab. Winfried Crumbach wird sein Nachfolger.

1994

Nach 5-jähriger Pause kommt wieder Bewegung in die Nachwuchsförderung: Theo Hillen bildet den Anfang einer Reihe von „Neueinstellungen“ bis zum Jahrtausendwechsel (Marc Hillen, Klaus Wyrich 1995; Christian Köntges, Norbert Glaßmacher 1997; Andreas Biletzki, Jörg Engels 1998, Leo Baron 2000)

1995

Volker Engel, ehemaliges Zugmitglied, verstirbt bei einem Verkehrsunfall. Winfried Crumbach wird zum Leutnant gewählt und besteht fürderhin auf der Anrede „Lieber Herr Leutnant“.

1996

Der Dom, für fast 50 Jahre unser Zuglokal macht zu, und das kurz vor Kirmes. Wir weichen kurzfristig ins Haus Obererft aus.

Neben den Handfackeln führt der Zug beim Fackelzug erstmals einen riesigen Pinguin mit (Co-Produktion aus dem Hause Crumbach&Hillen).

Starker Regen behindert den Nachmittagsumzug am Montag. Nachdem der Zug abgesagt wurde, das Wetter sich aber wieder besserte, entstand ein Spontanumzug. Die Liebe Jungens waren dabei. Im Dezember verstirbt unser lieber Fritz unerwartet im Alter von nur 67 Jahren.

1997

Kein gutes Jahr: kurz vor Ostern verstirbt auch Hubert Lenné, Gründungsmitglied und 37 Jahre lang unser Oberleutnant. Inzwischen sind die Liebe Jungens im Vogthaus untergekommen. Es gefällt uns gut - zu gut, wie sich beim Fackelzug herausstellt. Der Umtrunk hebt die Laune, aber senkt die Marschmoral. Unser Oberleutnant ist „not amused“ und zeigt uns das abends mit seiner Miene und am folgenden Sonntagmorgen mit einer Standpauke, die sich gewaschen hat. So schön und akkurat hat man die Liebe Jungens in den nächsten Tagen schon lang nicht mehr marschieren gesehen.

1998

Das langersehnte Jubiläumsjahr ist endlich da und wird dank langfristiger Vorbereitung entsprechend gefeiert. Schützenkönig, Korpsführung und Geistlichkeit, ehemalige Liebe Jungens und Freunde des Zuges sind bei den Feierlichkeiten im Vogthaus zugegen. Der Zug knüpft seit langer Zeit wieder an der alten Tradition des Fackelbaus an: Es wird eine Fackel gebaut mit dem Thema „50 Jahre DM – 50 Jahre Liebe Jungens – Die DM geht, die Liebe Jungens bleiben.“ Dank rechtzeitiger Unterstützung aus Holzheim (Fackelgestell) wird die Fackel termingerecht fertig. Auf Kirmes marschieren wir mit 18 Leuten über den Markt. Ralph hat uns zwei Gastmarschierer von der Furth beschert (Toni&Toni). Ralph verlässt uns in diesem Jahr, um von nun an auf der Furth mitzumarschieren. Auch Gerd kündigt seinen Abschied an. Als Gründungsmitglied hat er 50 Jahre Zuggeschichte miterlebt und mitgestaltet. Unser lieber Max ist jetzt der einzige Gründer, der uns noch bleibt.

2000/2001

Die erste Fackel hat das Thema „Gleiches Recht für alle!“ und nimmt den Rückbau der Moschee in Neuss-Norf auf die Schippe, im Folgejahr dient uns die Skihallenaffäre als Fackelvorlage.

2002

15 Liebe Jungens führen die Tradition auch im neuen Jahrtausend fort. Herrentour, Familienausflug, Nikolauskegeln, Krönung, Radiessen, Fahnehissen, General- und Zugversammlungen und die diversen Schützenfestveranstaltungen bilden den gemeinsamen Mittelpunkt, zu dem sich – trotz aller Unterschiede – alle hingezogen fühlen.

2003

Im Januar verstirbt Bubba Rauen, der 1. Oberleutnant der Liebe Jungens. Gerd Kallen, Gründungsmitglied, Leutnant und Oberleutnant und 50 Jahre Zugkamerad verstirbt im März.

Theo Hillen, unsere strahlende Majestät sorgt dafür, dass unsere – inzwischen schon sehr schwere - Königskette auch in Zukunft von allen Majestäten repräsentativ getragen werden kann. Die Kette wird durch Spangen stabilisiert und setzt damit der Diskussion um die Zukunft der Kette ein Ende.

Nach langfristiger Ankündigung legt unser Oberleutnant Theo Pothen die Zugführung in jüngere Hände. Klaus Wyrich wird Oberleutnant, Andreas Biletzki Leutnant und Herbert Gilges bleibt weiterhin unser Spieß und Kassierer.

2004

Gut Ding will Weile haben: Nach reiflicher Überlegung und zwei Gastspielen gibt Hajo Engels den Liebe Jungens das Ja-Wort. Jetzt sind wir 16.

Nach zwei Jahren Pause bauen wir wieder eine Großfackel, Thema „Ich bin ein Grenadier, holt mich hier raus!“ Dies ist Hans-Huberts letzte Fackel. Nach kurzer schwerer Krankheit verstirbt er eine Woche nach dem Schützenfest.

Das Schützenfest findet dieses Jahr ohne König (Marco I.) statt.

Dank und Anerkennung an dieser Stelle auch den lieben Mädchen, die all die Jahre unterstützend und mitgestaltend das Zugleben bereichert haben.

Ein Dank auch an alle Freunde und Bekannten, an alle Ehemaligen, an Korpsführung und Geistlichkeit, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

2005

Die erste Zugversammlung des Jahres gestaltet Theo Hillen. Trotz Dunkelheit und Kälte trifft man sich im Freien zu einer Kartoffelfeuer-Zugversammlung. Feuer und Glühwein sowie reichliche Verpflegung lassen schnell die Jahreszeit vergessen.

Unsere Bowling-Abteilung zeigt, dass sie steigerungsfähig ist und holt den 1. Platz beim NGK-Bowlingturnier. Herzlichen Glückwunsch!

Wegen des Weltkirchentages findet unsere Messe für die Lebenden und Verstorbenen des Zuges in familiärer Atmosphäre in der Corneliuskapelle statt.

Der Fackelbau beschert uns dieses Jahr nicht nur Freude. In mehreren Sabotageaktionen werden Reifen zerstochen und die Elektrik beschädigt. Trotz all des Ärgers haben wir am Samstag eine Fackel, auf die wir stolz sind und die bei den Besuchern gut ankommt. Das Schützenfest verläuft Dank guter Voraussetzungen (kleine Zugnummer, herrliches Wetter) reibungslos und bringt uns viel Freude. Max macht dieses Jahr - obwohl noch aktiver Schütze - keinen Zug mehr mit. Wir werden allerdings durch zwei Gastmarschierer - Jens und Michael - personell verstärkt.

Der Entschluss, Planung von Fahrten und Feiern von einem Organisationsteam durchführen zu lassen, stellt sich wie im Vorjahr auch als richtig heraus. Nikolausfeier, Herrentour, Familienausflug und Biwak wurden gut angenommen. Wir freuen uns immer wieder darauf.

Dank und Anerkennung an dieser Stelle auch den lieben Mädchen, die all die Jahre unterstützend und mitgestaltend das Zugleben bereichert haben.

Ein Dank auch an alle Freunde und Bekannten, an alle Ehemaligen, an Korpsführung und Geistlichkeit, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.

2006

Die erste Zugversammlung wird im Januar bei beißender Kälte im Freien abgehalten, Lagerfeuer und Glühwein halten uns bis halb zwei (nachts!) warm. Auch die Krönung ist dieses Jahr etwas besonderes: Marc I. feiert seine Krönung in Schloss Dyck und überreicht allen Liebe Jungens auf dem Schützenfest einen Quirinusorden. Leider wird er als "Regenkönig" in die Chronik eingehen. Einen derart feuchten August hatten wir schon lange nicht mehr. Das hat unsere Freude am Schützenfest jedoch nicht merklich getrübt und auch das Erscheinungsbild der Liebe Jungens ist hervorragend. Wir werden verstärkt durch drei Gastmarschierer, die uns auf der Generalversammlung ihr Ja-Wort geben. Der Zug wird dadurch international: Heiko wohnt in Spanien, Leo kommt aus den Niederlanden, aber alle feiern in Neuss!

Im Bowling belegt unser Team "nur" den vierten Platz. Jetzt haben wir alle Plätze an der Spitze einmal belegt.

Winfried Crumbach wird als Oberfackelbaumeister geehrt und auf der Generalversammlung als Nachfolger für Herbert Gilges zum Feldwebel gewählt.

Die Nikolausfeier wird aus Platzgründen in die Alte Schmiede verlegt.

2007

Ein Jahr der Jubiläen und Feiern: nach Norberts 60. Geburtstag (und einer Überraschungsparty)im Dezember 06 wird Josi im Januar 80, gefolgt von Marianne Loosen und WiKo im August. Sibylle wird 75. Leo und Sandra heiraten unter große Anteilnahme des Zuges. Max feiert in diesem Jahr sein 60jähriges Jubiläum (!) und marschiert zu aller Freude bei der Parade und beim Dienstagsumzug mit.

Christian und Sylvia bescheren uns eine sehr schöne und harmonische Krönung im Stadthallen-Hotel bei voller Tanzfläche.

Ob wir in diesem Jahr eine Fackel bauen sollten, war zunächst mehr als fraglich. Dank rastlosen Einsatzes von Winfried und der dann immer zahlreicher werdenden Helfer wird unsere Fackel ein eindrucksvolles Gefährt (Thema: Klimawandel).

Der Familienausflug bringt uns das Neandertal näher und bietet für Jung und Alt Möglichkeiten sich fortzubilden und -zubewegen.

Bei der Mundartmesse vor unserem Löhungsappell sind auch die Majestäten Mario I. und Maria anwesend und beehren uns auch zum Frühstück, dieses Jahr im Café Zimmermann.

Theo Hillen überrascht uns in den Vorkirmestagen mit der Aktion "Spitz auf Knopf", sammelt alle Gewehre ein und lässt sie neu lackieren. Und siehe da, pünktlich zur Parade sind genug Gewehre, einheitlich und trocken (!), im Vogthaus. Wir sind 21 Mann stark und freuen uns besonders über Jens, der sich für die Parade frei machen konnte und wünschen ihm, dass er bald wieder mehr Zeit und Muße hat. Konrad erweist sich als Gastmarschierer, den wir gerne auch ein weiteres Mal in unseren Reihen vertragen könnten. Schade, dass Bayern so weit weg ist.

Insgesamt eine äußerst (auch wettermäßig) schöne Kirmes, die uns lange in guter Erinnerung bleiben wird. Dank guter Kontakte zu lokalen und überregionalen Medien finden sich die Liebe Jungens in der NGZ und Bildzeitung wieder und erfahren gleichzeitig, wie verlässlich (?) die dort gemachten Angaben sind.

Unsere neuen Majestäten für 2007/2008 heißen Norbert I und Karin II. Leo wird unser neuer Feldwebel als Nachfolger für Winfried. Die Nikolausfeier in der Alten Schmiede schließt das Jahr für uns ab.

Dank und Anerkennung an dieser Stelle auch den lieben Mädchen, die all die Jahre unterstützend und mitgestaltend (und finanziell) das Zugleben bereichert haben. Dank an unsere Zug- und Schützenfestmajestäten für die vielen Orden.

Ein Dank auch an alle Freunde und Bekannten, an alle Ehemaligen, an Korpsführung und Geistlichkeit, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.